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Die Akademie für intersektionale Awareness
Die Fachakademie für intersektionale Awareness bietet professionelle Online-Kurse und Workshops für ein ganzheitliches Bewusstsein.
Von Antidiskriminierung und Empowerment bis hin zu kreativer Selbstentfaltung und Afrofuturismus – unser gesamtes Programm basiert konsequent auf dem Prinzip der Intersektionalität.
Perspektiven transformieren. Intersektionalität verstehen.
Gemeinsam mit Dorothy Allotey und Nana Ehrenreich von der TIBAcademy durften wir uns intensiv mit Schwarzem Feminismus und Intersektionalität auseinandersetzen: Von den historischen Wurzeln über zentrale Pionier*innen bis hin zur Frage, wie intersektionale Perspektiven heute in sozialen, kulturellen, organisatorischen und auch ökonomischen Kontexten mitgedacht werden müssen. Besonders wertvoll war, wie komplexe Inhalte verständlich aufbereitet wurden. Intersektionalität wurde greifbar gemacht, historische Zusammenhänge fundiert eingeordnet und gleichzeitig aktuelle gesellschaftliche Strukturen, inklusive der Frage, was sich konkret verändern muss, kritisch beleuchtet. Auch die Verbindung von Schwarzem Feminismus und ökonomischen Perspektiven, insbesondere im Kontext von Empowerment und struktureller Teilhabe, hat nochmal wichtige Impulse gesetzt. Vielen Dank für diesen inspirierenden Austausch!
Die Zusammenarbeit mit TIBA war und ist sowohl fachlich als auch menschlich immer eine große Freude. Wir als kleiner Kulturort in Köln-Mülheim konnten bereits unzählige Male von dem Talent der TIBA-Artists oder dem Wissen / Skill-Sharing der TIBAcademy-Referent*innen profitieren. Die Kommunikation und Kooperation im Allgemeinen ist dabei immer verbindlich, kompetent und für uns und unsere Gästis / Teilnehmenden absolut bereichernd. Wir sind unendlich dankbar, mit TIBA seit mehreren Jahren eine Organisation an unserer Seite zu haben, die uns zukunftsweisend zu Themen wie Afrofuturismus und Empowerment berät oder erfolgreiche Events mit Musik, Tanz, Food und Talks und vielem mehr hier kuratiert, die nicht nur uns sondern auch tausende Menschen aus Köln und dem Umland begeistern. Wir freuen uns auf die nächsten Jahre und dass wir weiter mit dem TIBA-Team wachsen dürfen. Danke für alles.



Was bedeutet Intersektionalität?
Der Begriff (abgeleitet vom englischen intersection für Kreuzung, Schnittpunkt oder Überschneidung) beschreibt, dass verschiedene Formen von Diskriminierung oder Privilegierung nicht isoliert voneinander wirken, sondern sich überschneiden.
Ein Frauen*förderprogramm hilft vielleicht weißen, akademischen Frauen*, aber übersieht die spezifischen Barrieren, denen eine Schwarze Frau* oder eine Schwarze Frau* mit Behinderung gegenübersteht.
Eine Initiative für „Junge Talente" erreicht zwar motivierte Nachwuchskräfte, vernachlässigt jedoch die Hürden für junge Väter mit Migrationsgeschichte oder Erstakademiker*innen ohne stabiles finanzielles Sicherheitsnetz.
Ein Unterstützungsprojekt für Menschen mit Fluchtbiografie bietet zwar allgemeine Hilfe zur Integration, ignoriert jedoch die existenziellen Zusatzbelastungen, die queere Geflüchtete durch Mehrfachdiskriminierung erfahren.
„The way we imagine discrimination or disempowerment often is more complicated for people who are subjected to multiple forms of exclusion. The good news is that intersectionality provides us a way to see it."
— Kimberlé Crenshaw
Der Begriff Intersektionalität wurde 1989 von der US-amerikanischen Juristin, Bürgerrechtsaktivistin und Mitbegründerin der Critical Race Theory Kimberlé Crenshaw geprägt.